Middlesbrough.
Ja, tatsaechlich. Nach 3 Monaten bin ich wieder zum Ausgangspunkt meiner Reise zurueckgekehrt. Diesmal zwar nur fuer den Urlaub, aber doch zu einer sehr spannenden Zeit. Denn Ende September treffen so langsam die neuen Assistants ein und ein neuer Zyklus beginnt. Ich bin jetzt hier so zu sagen live dabei und kann als "alter Hase" vielleicht ein paar Tipps geben.
Mal sehen, wie "den Neuen" Boro gefallen wird.
Bleibt am Ball, es lohnt sich!
Fotoalben
Samstag, 27. September 2008
Montag, 23. Juni 2008
cheers, ta, thanks, coolio, bril, smashin', OMG, fantabulous...
Baerl.
An alle, die in den letzten paar Tagen dafür gesorgt haben, dass meine Ankunft hier so fantastisch war, wie sie war:
Thank you all soooooo much!
Gary meinte es sei unglaublich wie viele "quality friends" ich habe. Da kann ich mich nur anschließen. Ihr seid der Hammer :)
Bleibt am Ball, es lohnt sich!
An alle, die in den letzten paar Tagen dafür gesorgt haben, dass meine Ankunft hier so fantastisch war, wie sie war:
Thank you all soooooo much!
Gary meinte es sei unglaublich wie viele "quality friends" ich habe. Da kann ich mich nur anschließen. Ihr seid der Hammer :)
Bleibt am Ball, es lohnt sich!
Samstag, 21. Juni 2008
A Night out in Cologne
Baerl.
Mein erster Blogeintrag auf deutschem Boden nach 9 Monaten müsste eigentlich bombastischer und sicherlich informationsschwangerer ausfallen, aber irgendwie muss
jetzt erst einmal das "nötigste" bekanntgemacht werden.
Und das ist, was morgen passiert (also wenns nach mir geht):
Ich würde unser Abendprogramm gerne um 19 Uhr in der Oase, das ist die Kneipe, die der Uni am nähsten ist, direkt unterm Suedbahnhof, um 19 Uhr mitteleuropäischer Zeit anfangen.
Wer dann noch nicht kann ist natuerlich entschuldigt. Der Plan ist es sich die Zülpicher Straße hochzuarbeiten. Da könnte man sich ja später noch finden. Manchen habe ich meine temporäre Handynummer gegeben. Es wäre nett, wenn diese bei Bedarf weitergegeben würde.
Ich hoffe man sieht sich morgen!
Bleibt am Ball, es lohnt sich!
Mein erster Blogeintrag auf deutschem Boden nach 9 Monaten müsste eigentlich bombastischer und sicherlich informationsschwangerer ausfallen, aber irgendwie muss
jetzt erst einmal das "nötigste" bekanntgemacht werden.
Und das ist, was morgen passiert (also wenns nach mir geht):
Ich würde unser Abendprogramm gerne um 19 Uhr in der Oase, das ist die Kneipe, die der Uni am nähsten ist, direkt unterm Suedbahnhof, um 19 Uhr mitteleuropäischer Zeit anfangen.
Wer dann noch nicht kann ist natuerlich entschuldigt. Der Plan ist es sich die Zülpicher Straße hochzuarbeiten. Da könnte man sich ja später noch finden. Manchen habe ich meine temporäre Handynummer gegeben. Es wäre nett, wenn diese bei Bedarf weitergegeben würde.
Ich hoffe man sieht sich morgen!
Bleibt am Ball, es lohnt sich!
Dienstag, 17. Juni 2008
Gary's Itinerary
Middlesbrough - NRW.
Allerliebste Leser,
ich habe gerade fuer meinen Vorgaenger beim Gary, der witzigerweise auch in Koeln wohnt mal einen groben Plan gemacht was ich wann mit unserem lieben Gary vorhabe. Aber vielleicht interessiert das ja auch den einen oder die andere. Deswegen werde ich das einmal schnell hier posten. Bitte entschuldigt meinen Ausflug ins Ungrammatikalische und Dialektale.
Bald bin ich wieder da! :) Fotos unseres letzten Schottlandurlaubs werden nachgereicht!
So, hier aber der
Der grobe Plan:
Donnerstag:
Gegen Mittag Ankunft bei Mutti, Verbleiben in Baerl, evtl irgendwas Richtung Public Viewing aber wahrscheinlich doch eher im Gemeindesaal :)
Freitag:
Noch nicht viel. Gegen 19 Uhr wollen sich Janine und Esther mit Gary (und gezwungenermassen auch mir :)) am CentrO treffen. Koennte ja eventuell fuer dich und die 2 Grazien (das muss hier wohl auf alle Interessenten ausgedehnt werden) interessant sein. Natuerlich koennt ihr bei Zeit und Lust und Gelegenheit auch in Baerl vorbeischneien. Nur mit Uebernachten is wahrscheinlich schlecht.
Samstag:
Ja, der GROOOOOSSE Koelntag. Im besten Falle vormittags/mittags hin, n bisschen rumgucken und Touri sein, zu frueh das erste Bier trinken und dann gegen Abend auffe Zuelpicher Strasse. Und von da an ins Koma. Oder so.
Sonntag:
Hoechstwahrscheinlich auskatern. Vielleicht noch ma n bisschen Stadt gucken. Evtl Zoo?
Dann bin ich mir noch nicht sicher, aber eigentlich wuerd ich gern abends zurueck und in Baerl schlafen, damit wir...
Montag:
...mit dem Auto nach Duesseldorf (ja, ich benutz das fiese Wort nur ungern :) ) koennen. Schon wieder rumtouristieren und dann gegen Abend zum Flughafen.
Da steigt der Gary dann ein und ist irgendwann noch spaeter abends in Leeds.
So, das wars auch schon.
Bleibt am Ball, es lohnt sich!
Allerliebste Leser,
ich habe gerade fuer meinen Vorgaenger beim Gary, der witzigerweise auch in Koeln wohnt mal einen groben Plan gemacht was ich wann mit unserem lieben Gary vorhabe. Aber vielleicht interessiert das ja auch den einen oder die andere. Deswegen werde ich das einmal schnell hier posten. Bitte entschuldigt meinen Ausflug ins Ungrammatikalische und Dialektale.
Bald bin ich wieder da! :) Fotos unseres letzten Schottlandurlaubs werden nachgereicht!
So, hier aber der
Der grobe Plan:
Donnerstag:
Gegen Mittag Ankunft bei Mutti, Verbleiben in Baerl, evtl irgendwas Richtung Public Viewing aber wahrscheinlich doch eher im Gemeindesaal :)
Freitag:
Noch nicht viel. Gegen 19 Uhr wollen sich Janine und Esther mit Gary (und gezwungenermassen auch mir :)) am CentrO treffen. Koennte ja eventuell fuer dich und die 2 Grazien (das muss hier wohl auf alle Interessenten ausgedehnt werden) interessant sein. Natuerlich koennt ihr bei Zeit und Lust und Gelegenheit auch in Baerl vorbeischneien. Nur mit Uebernachten is wahrscheinlich schlecht.
Samstag:
Ja, der GROOOOOSSE Koelntag. Im besten Falle vormittags/mittags hin, n bisschen rumgucken und Touri sein, zu frueh das erste Bier trinken und dann gegen Abend auffe Zuelpicher Strasse. Und von da an ins Koma. Oder so.
Sonntag:
Hoechstwahrscheinlich auskatern. Vielleicht noch ma n bisschen Stadt gucken. Evtl Zoo?
Dann bin ich mir noch nicht sicher, aber eigentlich wuerd ich gern abends zurueck und in Baerl schlafen, damit wir...
Montag:
...mit dem Auto nach Duesseldorf (ja, ich benutz das fiese Wort nur ungern :) ) koennen. Schon wieder rumtouristieren und dann gegen Abend zum Flughafen.
Da steigt der Gary dann ein und ist irgendwann noch spaeter abends in Leeds.
So, das wars auch schon.
Bleibt am Ball, es lohnt sich!
Samstag, 7. Juni 2008
Portsmouth '08
Portsmouth.
Nach zehneinhalb Stunden im Reisebus bin ich wieder daheim in Middlesbrough. Und ziemlich erschoepft. Dafuer hatte ich eine wirklich tolle Zeit bei Roseann und Jim, in der ich mich so manches Mal wieder gefuehlt habe wie der kleine deutsche Schuljunge, der nichts ahnend nach Portsmouth kommt, nur um da Schotten zu treffen (die nun einmal gar nicht so sprechen, wie man das aus dem Englischbuch kennt).
Wir hatte zwei tolle Tage mit wirklich tollem Wetter und am Ende war es gar nicht mehr so als haetten wir uns 7 Jahre nicht gesehen.
Jetzt kommen die Fotos mit ein wenig Kommentar! Viel Spass dabei.
Bleibt am Ball (jetzt dank EM noch mehr als sonst :) ), es lohnt sich!
Nach zehneinhalb Stunden im Reisebus bin ich wieder daheim in Middlesbrough. Und ziemlich erschoepft. Dafuer hatte ich eine wirklich tolle Zeit bei Roseann und Jim, in der ich mich so manches Mal wieder gefuehlt habe wie der kleine deutsche Schuljunge, der nichts ahnend nach Portsmouth kommt, nur um da Schotten zu treffen (die nun einmal gar nicht so sprechen, wie man das aus dem Englischbuch kennt).
Wir hatte zwei tolle Tage mit wirklich tollem Wetter und am Ende war es gar nicht mehr so als haetten wir uns 7 Jahre nicht gesehen.
Jetzt kommen die Fotos mit ein wenig Kommentar! Viel Spass dabei.
Bleibt am Ball (jetzt dank EM noch mehr als sonst :) ), es lohnt sich!
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| Portsmouth '08 |
Mittwoch, 4. Juni 2008
A rolling stone gathers no moss
Middlesbrough. Portsmouth. Portskerra.
Im Titel steht's: Wer rastet, der rostet. Deshalb habe ich mir vorgenommen meine letzte fortnight (14 Tage) auf der Insel damit zu verbringen noch einmal von ganz unten bis ganz oben zu fahren (und ja, ich weiss, dass das nicht die geographisch korrekten Termini sind :) ).
Relativ spontan habe ich mich entschieden meine Freunde vom damaligen deutsch-englischen Schueleraustausch in Portsmouth zu besuchen. Das mache ich an diesem Wochenende. Und am darauf folgenden will Gary noch einmal, als Abschluss und wegen seines Geburtstags, zu seinen Eltern nach Schottland fahren.
Wenn wir dann zum letzten Mal nach Middlesbrough kommen heisst es "ade" und es geht am 18. auf die Faehre.
Das wird ein Spass.
Bleibt am Ball, es lohnt sich.
Im Titel steht's: Wer rastet, der rostet. Deshalb habe ich mir vorgenommen meine letzte fortnight (14 Tage) auf der Insel damit zu verbringen noch einmal von ganz unten bis ganz oben zu fahren (und ja, ich weiss, dass das nicht die geographisch korrekten Termini sind :) ).
Relativ spontan habe ich mich entschieden meine Freunde vom damaligen deutsch-englischen Schueleraustausch in Portsmouth zu besuchen. Das mache ich an diesem Wochenende. Und am darauf folgenden will Gary noch einmal, als Abschluss und wegen seines Geburtstags, zu seinen Eltern nach Schottland fahren.
Wenn wir dann zum letzten Mal nach Middlesbrough kommen heisst es "ade" und es geht am 18. auf die Faehre.
Das wird ein Spass.
Bleibt am Ball, es lohnt sich.
Montag, 2. Juni 2008
Definite Article
Middlesbrough.
Einmal ganz davon abgesehen, dass der britische Steh-auf Komoediant :) Eddi Izzard ein Programm unter selbigem Namen hat, ist "definite article" auch eine grammatikalische Bezeichnung fuer das, was wir im Deutschen "bestimmter Artikel" nennen. Also auf weniger schlau "der, die, das."
Nun ist das mit den Artikeln gar keine so einfache Sache, zumindest dann nicht, wenn man kleinen Englaendern weiss machen soll, das der Tisch einfach "der Tisch" ist und nicht "die Tisch" sein kann (von solchen Absurditaeten wie "den Tisch" oder "dem Tisch" einmal ganz abgesehen). Leider endet man dann immer an dem frustrierenden Punkt, an dem man sagen muss "das ist leider so", und dass man das fuer die meisten deutschen Woerter wisse, weil man eben Muttersprachler sei. Als Auslaender bleibt einem da nur das Bueffeln.
Es gibt aber auch fuer den Muttersprachler keine einhundertprozentige Regel wann etwas "der, die oder das" ist. Das zuordnen des grammatikalischen Geschlechts passiert scheinbar 'aus dem Bauch' heraus.
Deshalb gibt es aber einige heiss umkaempfte Woerter. "Nutella" zum Beispiel ist da sehr prominent. Hier treten naemlich "das" und "die" gegeneinander an und es gibt quasi zwei Lager, die sich gegenseitig vorwerfen die deutsche Grammatik nicht zu beherrschen. Dann gibt es noch regionale und dialektale Unterschiede.
Fuer mich (aus NRW) war immer klar, dass Joghurt grammatikalisch maskulinum ist. Also "der". Anita (aus Franken) hingegen ist ziemlich von der Saechlichkeit selbigen Joghurts ueberzeugt. "Gib mir 'mal das Joghurt, bitte".
So. Was passiert denn wenn man verschiedene regional gemischte deutsche Gruppen nach England schickt, wo es nur einen "bestimmten Artikel" gibt, naemlich, das seiner Aussprache wegen heissgeliebte "the"? Das deutsche Hirn faengt an heiss zu laufen, weil man ja im auch im Deutschen dann immer wieder der Einfachheit halber englische Worte benutzt, und sofort ein Problem hat: Welches grammatikalische Geschlecht (genus) muss man diesem Wort denn nun zuweisen?
Die einfache aber unbefriedigende Antwort, die das Englische hier bietet ist, dass man in 99 Prozent der Worte eben das genau nicht sagen kann. Die englische Sprache kommt weitestgehen ohne eine Geschlechtszuweisung aus, und die meisten Englaender finden es aeusserst seltsam, dass das Deutsche eben so etwas erfordert. Warum heisst es denn "der Rock", wenn man davon ausgehen kann, dass "er" meistens von Frauen getragen wird. Noch eindeutiger sollter da ja eigentlich "der BH" sein. Tja, noch eine Stelle an der man sieht, dass das biologische Geschlecht mit dem grammatikalischen Genus nichts zu tun hat. Das sollte zumindest allen Maedchen jetzt klar sein :)
Die etwas laengere Antwort, die ich allerdings nur auf meiner Erfahrung und nicht auf irgendwelcher quantitativer Beweisfuehrung basieren lassen kann ist genauso unbefriedigend, weil uneindeutig. Und damit logisch betrachtet ja auch irgendwie keine Antwort.
Beispiel:
In Middlesbrough gibt es ein Etablissement, bzw. eine Kneipe oder einen Pub mit dem Namen "Crown". Man sieht, je nach dem welcher Kategorie man "the Crown" nun zuordnen wuerde, haette man schon einen starken Einfluss auf den zu waehlenden Artikel. In unserem Fall kommt noch etwas anderes erschwerend hinzu. "Crown" ist das englische Wort fuer "Krohne" (wer haette das gedacht) und impliziert damit nun aus ganz anderer Richtung kommend einen Artikel. Also, was ist denn nun wichtiger? Die Kategorie in der man "the Crown" einordnet? Oder in diesem Fall, die Naehe zu einem sehr aehnlichen deutschen Wort.
Die diesjaehrige Gruppe deutscher Assistants (sehr verschiedener regionaler Zusammensetzung) hat sich entschieden, und das muss realtiv frueh, aber auch relativ eindeutig gewesen sein, "the Crown", "die Crown" zu nennen. Und keiner meiner Besucher hat sich je darueber beschwert.
Fuer die letztjaehrige Gruppe war "the Crown" allerdings genauso eindeutig und klar "das Crown".
Etwas anderes hat mich erst vor kurzem, waehrend Heiners Besuch naemlich, ueberrascht.Und zwar die Geschlechtszuordnung des Flusses "Tees", denn es heisst ja Stockton-on-Tees. Geht man also "an der Tees" spazieren? Das haette ich gesagt. Fuer Heiner hingegen schien es klar, dass Stockton "am Tees" und nicht "an der Tees" liegt. Moeglich waere aus dem Deutschen sicherlich beides. Es heisst ja auch "der Rhein" und "die Donau". Also wie man sieht ist das mit dem "bestimmten Artikel" gar nicht so definitiv wie man meinen koennte.
Bleibt am Ball, es lohnt sich!
Einmal ganz davon abgesehen, dass der britische Steh-auf Komoediant :) Eddi Izzard ein Programm unter selbigem Namen hat, ist "definite article" auch eine grammatikalische Bezeichnung fuer das, was wir im Deutschen "bestimmter Artikel" nennen. Also auf weniger schlau "der, die, das."
Nun ist das mit den Artikeln gar keine so einfache Sache, zumindest dann nicht, wenn man kleinen Englaendern weiss machen soll, das der Tisch einfach "der Tisch" ist und nicht "die Tisch" sein kann (von solchen Absurditaeten wie "den Tisch" oder "dem Tisch" einmal ganz abgesehen). Leider endet man dann immer an dem frustrierenden Punkt, an dem man sagen muss "das ist leider so", und dass man das fuer die meisten deutschen Woerter wisse, weil man eben Muttersprachler sei. Als Auslaender bleibt einem da nur das Bueffeln.
Es gibt aber auch fuer den Muttersprachler keine einhundertprozentige Regel wann etwas "der, die oder das" ist. Das zuordnen des grammatikalischen Geschlechts passiert scheinbar 'aus dem Bauch' heraus.
Deshalb gibt es aber einige heiss umkaempfte Woerter. "Nutella" zum Beispiel ist da sehr prominent. Hier treten naemlich "das" und "die" gegeneinander an und es gibt quasi zwei Lager, die sich gegenseitig vorwerfen die deutsche Grammatik nicht zu beherrschen. Dann gibt es noch regionale und dialektale Unterschiede.
Fuer mich (aus NRW) war immer klar, dass Joghurt grammatikalisch maskulinum ist. Also "der". Anita (aus Franken) hingegen ist ziemlich von der Saechlichkeit selbigen Joghurts ueberzeugt. "Gib mir 'mal das Joghurt, bitte".
So. Was passiert denn wenn man verschiedene regional gemischte deutsche Gruppen nach England schickt, wo es nur einen "bestimmten Artikel" gibt, naemlich, das seiner Aussprache wegen heissgeliebte "the"? Das deutsche Hirn faengt an heiss zu laufen, weil man ja im auch im Deutschen dann immer wieder der Einfachheit halber englische Worte benutzt, und sofort ein Problem hat: Welches grammatikalische Geschlecht (genus) muss man diesem Wort denn nun zuweisen?
Die einfache aber unbefriedigende Antwort, die das Englische hier bietet ist, dass man in 99 Prozent der Worte eben das genau nicht sagen kann. Die englische Sprache kommt weitestgehen ohne eine Geschlechtszuweisung aus, und die meisten Englaender finden es aeusserst seltsam, dass das Deutsche eben so etwas erfordert. Warum heisst es denn "der Rock", wenn man davon ausgehen kann, dass "er" meistens von Frauen getragen wird. Noch eindeutiger sollter da ja eigentlich "der BH" sein. Tja, noch eine Stelle an der man sieht, dass das biologische Geschlecht mit dem grammatikalischen Genus nichts zu tun hat. Das sollte zumindest allen Maedchen jetzt klar sein :)
Die etwas laengere Antwort, die ich allerdings nur auf meiner Erfahrung und nicht auf irgendwelcher quantitativer Beweisfuehrung basieren lassen kann ist genauso unbefriedigend, weil uneindeutig. Und damit logisch betrachtet ja auch irgendwie keine Antwort.
Beispiel:
In Middlesbrough gibt es ein Etablissement, bzw. eine Kneipe oder einen Pub mit dem Namen "Crown". Man sieht, je nach dem welcher Kategorie man "the Crown" nun zuordnen wuerde, haette man schon einen starken Einfluss auf den zu waehlenden Artikel. In unserem Fall kommt noch etwas anderes erschwerend hinzu. "Crown" ist das englische Wort fuer "Krohne" (wer haette das gedacht) und impliziert damit nun aus ganz anderer Richtung kommend einen Artikel. Also, was ist denn nun wichtiger? Die Kategorie in der man "the Crown" einordnet? Oder in diesem Fall, die Naehe zu einem sehr aehnlichen deutschen Wort.
Die diesjaehrige Gruppe deutscher Assistants (sehr verschiedener regionaler Zusammensetzung) hat sich entschieden, und das muss realtiv frueh, aber auch relativ eindeutig gewesen sein, "the Crown", "die Crown" zu nennen. Und keiner meiner Besucher hat sich je darueber beschwert.
Fuer die letztjaehrige Gruppe war "the Crown" allerdings genauso eindeutig und klar "das Crown".
Etwas anderes hat mich erst vor kurzem, waehrend Heiners Besuch naemlich, ueberrascht.Und zwar die Geschlechtszuordnung des Flusses "Tees", denn es heisst ja Stockton-on-Tees. Geht man also "an der Tees" spazieren? Das haette ich gesagt. Fuer Heiner hingegen schien es klar, dass Stockton "am Tees" und nicht "an der Tees" liegt. Moeglich waere aus dem Deutschen sicherlich beides. Es heisst ja auch "der Rhein" und "die Donau". Also wie man sieht ist das mit dem "bestimmten Artikel" gar nicht so definitiv wie man meinen koennte.
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